Schon die Zugfahrt nach Zandvoort zeigte uns deutlich, wie „Anders“ dieses Lager werden würde. Denn wann hat man schon mal die Fahrräder mit im Lager? Dennoch kamen wir am Abend nach 30km Dünenralley sicher, wenn auch etwas erschöpft an. Trotzdem hatten wir aber noch genügend Kraft zum Zeltaufbau und die Planung Erster Lagerbauten übrig. Den nächsten Tag nutzten wir für einen Ausflug in die Stadt und die kunstvolle Beendigung unserer weltbewegenden Bauwerke. Die folgenden Tage nutzten wir bei strahlendem Wetter immer wieder für kurze Radtouren ans Meer, einen Besuch am Strand und Shoppingtouren durch Zandvoort. Die Abende verbrachten wir fast immer zusammen am Lagerfeuer. Zwei Ausnahmen gab es da allerdings doch noch: Zum einen war da unser Besuch im Casino, der uns jedoch mehr Geld abnahm als einbrachte. Für weitere Abwechslung am Lagerfeuer sorgte eines Abends ein eher kleiner Fuchs, der jedoch die Halbe Gruppe im Angst und Schrecken versetzte und Carsten zu ungeahnten Heldentaten herausforderte, mit einer Taschenlampe bewaffnet.
Natürlich durften wir uns in Holland nicht Amsterdam entgehen lassen. Und so war das einer der weinigen Ausflüge die wir mal ohne Fahrrad unternahmen. Des Weiteren wäre zu dem Lager noch der klägliche Versuch, das Autorennen in Zandvoort zu sehen zu berichten. Der jedoch an den dortigen Sicherheitsmaßnahmen scheiterte. Alles in allem ein unglaublich sportliches Lager in unserem schönen und zum Glück auch flachen Nachbarland Holland.
Jan Schlich



