Engelbert

 

 

Stammespfingstlager 1998 in Westernohe

 

Die Leiterrunde beschloß: Wir könnten zu Pfingsten ja noch mal nach Westernohe fahren, weil das '96 so schön war, man schwitzte kaum, nachts machte sich das Feuer von selber aus, und der Boden staubte gar nicht, nur das Zeltetrocknen nach dem Lager war doof. Also '98 nach Westernohe, der Platz mit Regengarantie. Aber es sollte anders kommen, denn '98 regnete es zu Pfingsten in ganz Deutschland nicht, vielleicht mal abgesehen von Bayern. So war es für die Vortour ein Leichtes, schon mal einiges aufzubauen, was mittags bei 28 Grad langsam anstrengend wurde.

Der Rest des Stammes kam Freitagabend. Am Freitag passierte sonst auch mehr viel: Essen, Rest aufbauen, in die Zelte einziehen, Abendrunde, Schlafen,...

Samstag am Tage nahmen wir am Bundesprogramm teil: Ich weiß noch, dass die Pfadis einen Wall gebaut haben, den keiner braucht, der aber gut aussah und die Rover ein Abflussrohr (groß) "tiefer legen" sollten, wobei wir feststellen mussten, das unter dem Rohr ein immer größer werdender Felsen lag. So kam das Rohr 5 cm tiefer und 10 cm neben die alte Stelle; eine sinnige Aufgabe für einen heißen Tag. Abends war Stammesprogramm (Spiel und Singerunde).

Pfingstsonntag verlief mit dem Gottesdienst und weiteren Bundesaktionen und relaxen. Abends gab es (wie in Westernohe zu Pfingsten üblich) eine Megaparty in der Arena mit Livemusik und vielem mehr... Am Ende der Party kam dann das, was kommen mußte: Sturm und Regen.

Die Nacht verbrachten wir damit: a) Küchenüberdachung sichern, b) geflutetes WöZelt evakuieren, und....

Montag machten wir Engelberter einen ruhigen Tag (alle anderen bauten ab), weil wir bis Dienstag bleiben durften. Dienstag: abbauen und ab nach Haus!

Ein schönes Pfingstlager war zu Ende, aber wir wußten jetzt: In Westernohe kann auch schönes Wetter sein.

 

Georg



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